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Das Projekt umfasst die Planung, die Errichtung und die Inbetriebnahme einer Demonstrationsanlage zur innovativen
und umweltfreundlichen energetischen Nutzung von Restholz durch Umwandlung in ein Holzgas und unter
Ausnutzung der effizienzsteigernden Kraft-Wärme-Kopplung. Es handelt sich dabei um eine Nebenanlage
zu einem bergbaulichen Quarzgewinnungsprozess. Die Anlage besitzt eine Feuerungswärmeleistung von
10,5 MW und erzeugt Heißluft zur Sandtrocknung, Prozessdampf sowie elektrischen Strom.
Der beauftragende Bergbaubetrieb fördert im Tagebau jährlich ca. 500.000 t hochwertigen Quarzsand,
der überwiegend in der Gießerei- und Glasindustrie eingesetzt wird. Durch Aufbereitung des Sandes
werden verschiedene Fraktionen gewonnen, die zum Teil entwässert sowie thermisch getrocknet werden
müssen.
Als Einsatzstoff für die Holzgaserzeugung werden pro Stunde 2,9 Tonnen Holzhackschnitzel verwendet,
die in einem ZWS-Gaserzeuger zu brennfähigem Holzgas umgewandelt werden, welches dann als
gasförmiger Brennstoff für die Dampfkesselanlage und die Heißlufterzeugung der Sandtrocknung zur
Verfügung steht.
Durch die Umstellung der betriebsinternen Energieversorgung auf den erneuerbaren
und CO2-neutralen Energieträger Holz können erhebliche Mengen an Heizöl
eingespart und anthropogene CO2-Emissionen vermieden werden. |