Vergasung von Biomassen / Grundlegendes zum Prinzip der Gaserzeugung
Einführung
Technik der Energieumwandlung
Vergasung von Biomasse



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Im Gegensatz zur konventionellen Verbrennung zeichnet sich die Vergasung durch eine unvollständige, unterstöchiometrische Verbrennung aus, die mit einem Schwelprozess vergleichbar ist.

Die dabei entstehenden Gase sind im Gegensatz zu Verbrennungsabgasen teilweise brennbar und enthalten nutzbare chemisch gespeicherte Energie. So kann fester Brennstoff in einen gasförmigen Brennstoff umgewandelt werden.

Der Vergasungsprozess wird üblicherweise bei Temperaturen von rund 900 °C durchgeführt. Als Vergasungsmittel kann Luft, Sauerstoff, Dampf oder Mischungen daraus eingesetzt werden. Die einfachste und bekannteste Form ist die luftgeblasene Vergasung, bei der das Brenngas einen Heizwert von bis zu 5,5 MJ/m3 (i.N., tr.) erreicht. Dies entspricht ca. 1/7 des Erdgasheizwertes.

Die wichtigsten Reaktionen bei der Vergasung sind:

C + CO2 --> 2 CO (Boudouard-Reaktion)
C + H2O (g) --> CO + H2 (Heterogene Wassergasrektion)
CO + H2O (g) --> CO2 + H2 (Shift-Reaktion)

Für die Vergasung fester Brennstoffe können verschiedende Verfahren eingesetzt werden. Großtechnische Anwendung und nennenswerte Verbreitung hat bisher vor allem die Vergasung von Kohle gefunden, die aber heutzutage meist unwirtschaftlich geworden ist. Die gleiche Technik kann im Prinzip auch für die Gaserzeugung aus Biobrennstoffen eingesetzt werden. In den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts waren Holzvergaser zum Antrieb von Kfz-Motoren verbreitet. Der klassische Vergaser war der Imbert-Vergaser, der auf dem Festbett-Gleichstromprinzip beruht.

 

         
 
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